Chronik - TGÜ Gelsenkirchen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Chronik

                                              134 Jahre Turngemeinde Ückendorf 1882/11 e. V.

                                                       Kurzfassung der Vereinsgeschichte

1882   Am 10. September folgten 30 junge Männer einem Aufruf zur Gründung eines
               Turnvereins in Ückendorf. Im Gasthaus Hermann Börste an der Bochumer Straße wurde in
               einer Konstituierenden Versammlung der Turnverin Ückendorf gegründet. Als erster
               Vorsitzender wurde der Amtssekretär Nonnenberg, der damals noch selbstständigen Gemeinde
               Ückendorf, gewählt. Ihm war es zu verdanken, dass schon damals bei vielen Menschen die
               Begeisterung für den Sport geweckt wurde. Der Verein schloss sich gleich nach Gründung der
               Deutschen Turnerschaft an.

1883    Durch eine Sammlung unter den Mitgliedern und unter Mithilfe der ersten
         Mitgliedsbeiträge, wurden die ersten vereinseigenen Turngeräte angeschafft. Schreinermeister
               Treutler fertigte für 60 Mark einen Barren, ein Reck und ein Sprunggestell mit Sprungbrett.
               Geturnt wurde im Saal des Gasthauses Börste. Die volkstümlichen Übungen (heute
               Leichtathletik) wurden auf einer gepachteten Bauernwiese durchgeführt. Um auch die Frauen
               näher an den Verein heranzuführen wurde beschlossen, in jedem Jahr zwei Tanzkränzchen
               durchzuführen. Man muss wissen, dass der Sport zur damaligen Zeit nur den Männern
               vorbehalten war.

1903     Die Gemeinde Ückendorf verliert ihre Selbstständigkeit und wird ein Stadtteil von Gelsenkirchen.

1906   Obwohl noch immer keine Turnhalle vorhanden war, wurde das Vereinsmitglied Josef Krämer in die
              Olympiamannschaft der Deutschen Turnerschaft berufen.  Von der Olympiade in Athen kehrt er
              mit vier Medaillen zurück und wird mit großem Bahnhof in Gelsenkirchen empfangen.
              Er war der erste Olympiasieger unserer Stadt.

1911    Gründung eines zweiten Turnvereins im Stadtteil Ückendorf, nämlich des Tus.
              Gelsenkirchen III. Römisch drei war die postalische Kennzahl für Ückendorf. Auch dieser
              Verein schließt sich der deutschen Turnerschaft an. Aber noch mehr ereignete sich im Jahre
              1911: Die erste Turnhalle wurde im Stadtteil Ückendorf gebaut und zwar die heute noch
              bestehende Turnhalle der Alma-Schule. Wenn auch teilweise zerstört, hat sie doch alle
              Kriegswirren überstanden und war nach dem zweiten Weltkrieg jahrelang das Domizil der
              Ückendorfer Turnerinnen und Turner. Mit der Erstellung der Alma-Turnhalle begann in
              beiden Vereinen des Stadtteils Ückendorf eine große Aktivität. Jetzt ließ sich angestrebte
              Breitenarbeit der Turnvereine verwirklichen, die auch heute noch für uns oberstes Gebot ist.
              Schüler-, Schülerinnen- und Jugendabteilungen wurden gegründet. Etwas ganz Neues aber
              war, dass auch Frauenabteilungen aufgestellt wurden. Frauen, die bisher nur zu
              Tanzkränzchen zugelassen waren, eroberten nun, wenn auch züchtig mit Pumphosen und
              Blusen bekleidet, den Turnsaal. Der Wirtshaussaal und die Bauernwiese konnten ad akta
              gelegt werden. Geturnt wurde in der Halle und für die Leichtathletik benutzte man den
              Schulhof.

1912     In diesem Jahre stellte die Gelsenkirchener Bergwerks AG dem Turnverein Ückendorf
              einen Spielplatz an den Gasbehältern ihrer Zeche Rheinelbe zur Verfügung. Dadurch konnte
              der Rahmen der Vereinsaufgaben erweitert werden und zwar durch die Aufnahme des
              Schlag-, Faust- und Handballspiels.

1914   Der erste Weltkrieg bricht aus und die Aufwärtsentwicklung der Ückendorfer
              Turnvereine wird jäh unterbrochen. Alle jungen Leute wurden zum Kriegsdienst einberufen.
              Der Turnbetrieb wurde eingestellt. Während er beim Tv. Ückendorf gänzlich ruhte, hatte der
              TUS III das Glück, dass ein Turnratsmitglied vorzeitig aus dem Krieg heimkehrte. Er
              sammelte Jugendliche um sich, mit denen er notdürftig einen Turnbetrieb aufrechterhalten
              konnte.

1919   Von diesem Jahr an wird der Turnbetrieb in beiden Vereinen wieder voll aufgenommen.
              Die Deutsche Turnerschaft ordnet ihre Turnkreise neu und beide Ückendorfer Vereine
              werden dem Niederrheinischen Turnkreis 8b und dem Ruhr-Turngau zugeteilt.

1923    Dieses Jahr wurde durch die Inflation überschattet, unter der auch die Vereinsfinanzen
              litten. Dadurch wurde zwar das Aufwärtsstreben der Vereine gehemmt, doch die finanziellen
             Wirrnisse konnten sie nicht zum Erliegen bringen. Größere Schwierigkeiten brachte die
             französische Besatzung an Rhein und Ruhr. Sie machte Passschwierigkeiten beim Besuch von
             Turnfesten, die ausserhalb ihres Besatzungsgebietes lagen. Trotzdem gelang es 40
             Teilnehmern beider Ückendorfer Turnvereine, am Deutschen Turnfest in München aktiv
             teilzunehmen.

1929  Erstmalig beteiligt sich eine Mannschaft des Tv. Ückendorf  an den Rundenspielen im
             Handball. Anfangs standen die führenden Männer des Vereins dem Spiel skeptisch
             gegenüber, da man Jahre vorher mir der Aufnahme des Fußballspiels schlechte Erfahrungen
             gemacht hatte. Die jungen Leichtathleten, die das Handballspiel als Ausgleichssport
             betrachteten, setzen sich schließlich durch. Das Handballspiel wird bis zum heutigen Tag in
             unserem Verein mit gutem Erfolg gepflegt und man kann ihn als den Handballpionier der
             Stadt Gelsenkirchen bezeichnen.

1933  Der Nationalsozialismus ergreift die Macht in Deutschland. Dies bedeutete die
            Gleichschaltung im Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen. Kleinere Vereine
             wurden aufgelöst, oder mussten sich einem größeren Verein an­schließen. Diese Verordnung
             betraf den Tv. Ückendorf als größeren Verein nicht, jedoch den wesentlich kleineren Tus
            Gelsenkirchen III. Er schloss sich mit den Sportlern des Ev. Eichenkreuzverbandes dem
            Turnverein Rheinelbe an. Dieser Zusammenschluss erwies sich in jeder Hinsicht als positiv.
             Man fand hier ideale Trainingsstätten vor, und erhielt auch die volle Unterstützung der
            Rheinelbe Bergbau Gesellschaft. Sie wurde noch stärker, als der Verein 1938 zur
            Betriebssportgemeinschaft erklärt wurde.

1939   Durch den Ausbruch des2. Weltkrieges wurde dem stetigen Wachsen der Ückendorfer
             Vereine erneut Einhalt geboten. Im Tv. Ückendorf wurde der Turnbetrieb zunächst
            eingeschränkt, kam aber im Jahre 1940 vollkommen zum Erliegen. Fast alle Vorturner und
             aktiven Turner waren zum Kriegsdienst einberufen worden, viele davon mussten ihr junges
            Leben lassen. Im TuS III war es nicht anders, doch trotz Krieg und Fliegeralarm konnte der
            Übungsbetrieb, wenn auch notdürftig und unter erschwerten Umständen, bis Kriegsende
            aufrechterhalten werden.

1945  Die Turnvereine wurden durch die Siegermächte verboten. Dieses Verbot konnte aber
            durch so genannte Neugründungen umgangen werden. Schon im Oktober kamen einige
             unentwegte Turner überein, mit der Arbeit im Verein neu zu beginnen.

1946  Am 3. Januar hält der wiedererstandene Tus. III seine erste Turnstunde in der Turnhalle
             der Zeche Holland ab. Diese lag etwas.'abseits und der Besuch der Turnstunden war schwach.
            Als aber die Engländer die alte Übungsstätte auf der Zeche Rheinelbe räumten, änderte sich
            dies schlagartig. Der Tv. Ückendorf hatte es da schwe­rer, denn die Alemania-Halle war für
            einen ordentlichen Übungssport nicht geeignet.

1947  Es waren altbewährte Ückendorfer Turner, die richtungweisend für den Kreis
           Gelsenkirchen wurden. Dieser Turnkreis Gelsenkirchen, der Anfang des Jahres gegründet
           wurde, war praktisch ein Vorgänger der heutigen Fachschaft Turnen. Eine Tatsache die leider
           im Laufe der Jahre in Vergessenheit geraten ist. Schon am 29. April dieses Jahres führte der
            Turnkreis seinen ersten Gerätewettkampf in der Rheinelbe Turnhalle durch. Vier Wochen
            später gründeten Vertreter des früheren Arbeiter- Turn- und Sportbundes und der Deutschen
           Turnerschaft den Westfälischen Turnerbund. Bei der Neuaufteilung dieses Verbandes wurden
           beide Ückendorfer Vereine dem Münsterländer Turngau zugeteilt, dem die Turngemeinde
            Ückendorf noch heute angehört. Die Handballer des Tv. Ückendorf schlossen sich dem
           Deutschen Handballbund an.

1948 Der Tv. Ückendorf kann endlich wieder seine Übungsstunden in der instandgesetzten
           Turnhalle der Alma-Schule abhalten.

1957  Im großen Rahmen feiert der Tv. Ückendorf sein 75-jähriges Bestehen. Nach diesen
            Feierlichkeiten beginnen die ersten Vorgespräche zur Vereinigung beider Ückendorfer
           Turnvereine. Immer mehr Stimmen zu diesem Schritt wurden laut, besonders von den jungen
           Turnerinnen und Turnern.

1958 Am 7. Januar treffen sich die Vertreter beider Vereine zu einer abschließenden
           letztmaligen Versammlung. Man entschied sich für den neuen Vereinsnamen:

                            Turngemeinde Ückendorf 1882/11

          In der kurzfristig einberufenen Vereinsversammlung am 26. Januar wurde diesem Namen
          entsprochen und die Vereinigung einstimmig besiegelt. Grün-Weiß sind auch seither unsere
          Vereinsfarben.

          Besonders die Turnmannschaften profitierten von dem Zusammenschluss. Sie wurden noch
          im gleichen Jahre in allen Klassen Stadt-Mannschaftsmeister.

1960 Die Turnerinnenmannschaft wird in Dülmen zum ersten Male Westfalenmeister im
          Kunstturnen.

1961  Die Turngemeinde Ückendorf richtet die Westfalenmeisterschaften im Kunstturnen der
          Frauen aus. Abermals wird die Turnerinnen-Mannschaft Westfalenmeister.

1972 Die Mannschaft der Jugendturner wird Gaumeister und erkämpft sich die Teilnahme an
           den Westfälischen Meisterschaften. Sie wurden abermals von unserem Verein in
          Gelsenkirchen ausgerichtet.

1981 Der Ruf nach einer neuen Sportart wird immer lauter, und so gründet der Verein im
          selben Jahre eine Volleyball-Abteilung.

1982  Die Turngemeinde Ückendorf feiert ihr 100- jähriges Bestehen. Höhepunkt desselben ist
          ein Festakt mit seinem Festredner, Herr Dr. Otto Wolff von Amerongen, und dem
          anschließenden großen Festball.

1984 Der „Lauftreff" Ückendorf wird gegründet, der zu einem festen Bestandteil unseres
          Vereins wird.

1986 Eine große Ehre wird der Turngemeinde Ückendorf zuteil. Von 367 Vereinen des
          gesamten Bundesgebietes, die mit der Sportplakette des Bundespräsidenten ausgezeichnet
          werden, ist sie einer der 21 Vereine, die diese Ehrung aus der Hand des Bundespräsidenten
          persönlich in Empfang nehmen. Diese Ehrung fand am 19. September in einer besonderen
          Feierstunde in Arnsberg statt. Als Vertreter unserer Stadt war Herr Bürgermeister König
          zugegen. Es ist schon ein erhabenes Gefühl zu den Vereinen zu gehören, die als besonders
          ehrenwürdig erachtet werden.

1987 Jahr des 105jährigen Bestehens der Turngemeinde Ückendorf. Mit über 40 Teilnehmern
          ist der Verein beim Deutschen Turnfest in Berlin vertreten, und verdient sich ein besonderes
          Lob zum Auftreten beim Festzug. Im Juni wird im Rah­men der Jubiläumsfeiern der 1. Abend-
          Volkslauf durchgeführt. Der 1. Handballmannschaft gelingt der Aufstieg in die Bezirksliga.
          Das Vereinsjubiläum wird mit einem Festball am 7. November in der Aula der Gesamtschule
          Ückendorf abgeschlossen.

1988 Der Erfolg und die guten Teilnehmerzahlen beim 1. Abend-Volkslauf veranlassen den
          Vorstand die Abteilung Lauftreff zu beauftragen, den Abend-Volkslauf jedes Jahr
           durchzuführen. Die Turner der 1. Riege werden abermals Bezirksmeister und starten in
           Zukunft in der Gauliga I. Beim Bezirksturnfest in Oer­-Erkenschwick erhält die Turngemeinde
           den Ehrenpreis der Stadt als erfolgreichster Verein.

1989  Der 1. Handballmannschaft ist es nicht gelungen die Bezirksliga zu halten. Drei 1.
           Sieger stellt der Verein beim Gauturnfest in Lengerich. Die 1. Turnriege erzielt den 3. Rang
           im Endkampf der Gauliga und erreicht damit die Teilnahme am Aufstiegskampf zur Landesliga.

1990 Der Westfälische Turnerbund richtet in Bochum und Dortmund das Deutsche Turnfest
           aus. Recht zahlreich vertreten ist dabei die TGÜ durch Wettkämpfer, Kampfrichter und beim
           Festzug. Die Alterssportlerinnen und -sportler erringen- bei den Stadtmeisterschaften alle
           Wanderpreise. Die Turner verpassen den Aufstieg in die Landesliga, holen aber den
            Wanderpokal der Bezirksliga endgültig nach Ückendorf. Die 1. Handballmannschaft erzielt
           wieder den Aufstieg in die Bezirksliga. Um sich zu verstärken beschließt die
            Handballabteilung eine Fusion mit dem TV Heßler. Die Mannschaften spielen künftig unter
           dem Namen HSG Ückendorf/Heßler.

1991  Der Verein beteiligt sich zum 4. Male an einem Turnfest des Österreichischen
           Turnerbundes in Graz. Der Lauftreff feiert Jubiläum und führt zum 5. Male den Ückendorfer
           Abend-Volkslauf durch. Zwei Teilnehmer wagen den Start beim Berlin-Marathon und
          kommen auch gut durchs Ziel. Bei den Stadtmeisterschaften der Alterssportler wiederholen
          die Vereins-Senioren den Erfolg des Vorjahres und gewinnen auch den erstmals gestifteten
           Fee-Kürpick-Fairnispokal. Mit der Fachschaft Turnen richtet die Turngemeinde Ückendorf
          das Bezirksturnfest des 3. Bezirks im Münsterland Turngau aus. Dieses wird in der
          Gesamtschule Ückendorf durchgeführt, wobei die Turngemeinde Ückendorf allein 11 erste
          Siege erzielt.

1992 Jahr des 110jährigen Bestehens der Turngemeinde Ückendorf. Das traditionelle
          Handball-Turnier, ein Faust- und Volleyballturnier, leichtath­letische Wettkämpfe und der
          6. Ückendorfer Abend-Volkslauf bestimmen im Juni die Aktivitäten des Vereins. Die
          Vereinsfeiern werden mit dem Stiftungsfest am 31. Oktober in der Aula der Gesamtschule
          Ückendorf abgeschlossen.

1993/1994 Der Lauftreff der Turngemeinde Ückendorf kann auf ein zehnjähriges Bestehen
                     zurückblicken. Neben der jährli­chen Ausrichtung des Ückendorfer Abendvolkslaufs, beteiligt
                     sich die Abteilung erfolgreich an vielen Volksläufen in Nordrhein-Westfalen. Einige
                     Abteilungsmitglieder krönen ihre sportlichen Aktivitäten in der erfolgreichen Teilnahme an
                    den Marathon­läufen in New York, London und Berlin. Die Alterssportlerinnen und -sportler
                    des Vereins erringen beim Stadt-Alterssportfest im Jahn-Stadion alle Wanderpokale. Die
                    Handball-Abteilung erfährt einen Wechsel in der Abteilungsleitung. Um die Jugendarbeit zu
                    intensivieren gründet der neue Handball-Obmann Bernd Kleppek eine Minigruppe. Schon
                    nach kurzer Zeit wächst diese Gruppe auf über 30 Kinder an. Sie hat bereits mit kleinen
                    Anfangserfolgen an Handballturnieren teilgenommen. Die 1. Handballmannschaft muss leider
                    wieder den Abstieg aus der Bezirksliga hinnehmen. Der Frauenmannschaft gelingt es Meister
                    in der Kreisklasse zu werden und somit in die nächsthöhere Spielklasse aufzusteigen. Der
                    Ehren-Oberturnwart und 2. Vorsitzende des Turnbezirks Werner Kleppek wird in Mettingen
                    zum Ehrenmitglied des Turngaues Münsterland ernannt. Die Turnriege, durch Turner des
                   TSV Marl-Hüls verstärkt, erringt die Gaumeisterschaft in der Kunstturnklasse A. Zwei Turner
                   erreichen die Kampfrichter­lizenz für die Kunstturn-Landes- und Bundesliga. Mit 23
                   Turnerinnen und Turnern nimmt der Verein am Deutschen Turnfest in Hamburg teil. Alle
                   Teilnehmer erringen eine Siegerplakette, herausragend aber der 2. Rang unseres
                   Männerturnwartes Volker Gralla. Kurz danach wird Wander- und Kulturwart Lothar Henrichs
                   Super-Sportler des Monats Juni 1994. Gewählt durch ein Kuratorium bestehend aus:
                   Stadtsportbund, Radio Emscher-Lippe, Kaufhof- Mode und Sport, Volksbank und dem
                   Stadtpiegel.

1995   Beim Alterssportfest der Stadt wurden zwei Wanderpokale verteidigt. Die
              F-Jugend der Handballer gewann ihr erstes Spielfest. Der Lauftreff war in Bitburg, Egmont,
              Duisburg, Bertlich, Arolsen und Haltern am Start. Marathonläufe wurden in Hamburg, Essen,
              Berlin und Stockholm (14 Teilnehmer) absolviert.

1996  Acht Teilnehmer starten beim Österreichischen Bundesturnfest. Der Wanderpokal der
             Frauen beim Alterssportfest bleibt für immer in Ückendorf. Ein Marathoni geht in Boston an
             den Start. Der Leiter und Gründer des Lauftreffs Wolfgang Julius stirbt plötzlich und
             unerwartet.

1997   Zehn Sportler beteiligen sich am Landesturnfest in Paderborn. Ein Team aus vier
             Mitgliedern übernimmt die Leitung des Lauftreffs. Einige Vertreter des Lauftreffs
            übernehmen in der Fachschaft Turnen die Organisation des Buga–Laufes. 16 Frauen wirken
            zweimal bei einer Vorführung mit einer Jazz Gymnastik auf der Buga mit.

1998  Die Geschäftsführerin Friedel Binaschewski und der Ehrenoberturnwart Werner Kleppek
           werden vom Stadtsportbund mit einer Plakette geehrt. 20 Sportler gehen beim Deutschen
           Turnfest in München an den Start. Einige Marathonläufer starten in Rotterdam. Beim
           Handball wird die E-Jugend Kreismeister. Das Handball-Turnier wird immer größer und wie
           in den Vorjahren ein erfolgreiches Wochenende. Im November feiern wir im Saal der
          Heilig Kreuz Kirche unser Herbstfest.

1999 Beim Gauturnfest in Steinfurt waren nur zwei Turner am Start, wobei Volker Gralla in
          seiner Altersklasse den Wettkampf als Sieger beendete. Die C-Jugend der Handballer
          wird Kreismeister.

2000 Der tragische Tod des 1. Kassierers Siegfried Stickel bringt den Verein in eine
          schwierige Lage. Die B-Jugend der Handballer wird in Hamburg Turniersieger.

2001 Dem Ehrenvorsitzenden unseres Vereins Prof. Dr. Heinz Reichmann wird das
          Bundesverdienstkreuz verliehen. Bei den Handballern wird die D-Jugend Bezirksmeister.
         Durch den Tod von Doris Rietz muss die Mutter und Kind Abteilung geschlossen werden.

2002  Etliche Mitglieder nehmen am Deutschen Turnfest in Leipzig teil. Das traditionelle
         Handball-Turnier wird von 90 Mannschaften besucht. Beim Sportfest im Park, dem
        ehemaligen Alterssportfest, gehen wieder 2 Pokale nach Ückendorf. Die Stadtteiloffensive
        Gelsenkirchen Ückendorf lädt zur Panorama-Abendwanderung, mit der TGÜ als Ausrichter.

2003 Im Mai veranstaltet der Verein in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt einen
        Jugendwandertag. Im Oktober findet wieder das Herbstfest statt. Beim zweiten Ückendorfer
       Weihnachtsmarkt ist der Verein mit einem Stand vertreten.

2004 Unser Ehrenoberturnwart Werner Kleppek bekommt die Verdienstmedaille des
        Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Ein Kinder–Spielfest wird im Rahmen des
        Handball–Turniers durchgeführt. Der Lauftreff feiert seinen 20. Geburtstag und startet einen
        „Lauf ins Blaue“. 80 Läufer nehmen daran teil.

2005/2006  Eine Walker bzw. Nordic–Walker Gruppe ist entstanden. Die Kinder–Olympiade
                   wird fester Bestandteil. Nikolausfeier, Adventfeier, Himmelfahrtausflug und
                   Panoramawanderung kamen gut an. Bei der Aktion „GE putzt“ waren wir auch in
                   diesem Jahr wieder vertreten.

2007 Im Jahr 2007 feierte die Turngemeinde Ückendorf ihr 125-jähriges Vereinsjubiläum.
          Dieses wurde mit einem Festabend begangen. Als Anerkennung überreichte der WTB das
          Walter Kolb Schild sowie das WTB-Wappen auf Eichenplatte. Außerdem erhielten
          Hans-Georg Rietz, Christel Lindner und Alfred Eglinski die bronzene Ehrennadel des WTB.

         Beim Handball belegte die Damen Mannschaft den 1.Tabellenplatz und stieg somit in die
         Bezirksliga auf. Gleiches gelang den Männern, die damit den Sprung in die 1.Kreisklasse schafften.

         Auch der Lauftreff war wie in allen Jahren zuvor bei vielen Laufveranstaltungen bestens
        vertreten. Unter anderem beim Berlin Marathon, Jungfrauenmarathon, Benrather
        Halbmarathon, sowie den Bertlicher Straßenläufen und der Duisburger Winterlaufserie.
        Außerdem wurden erstmals Vereinsmeisterschaften im 3000m Lauf ausgetragen.

2008 Zum vierten Mal richteten wir im Rahmen des Handball-Turniers die Kinderolympiade
        aus. Diese wird von Jahr zu Jahr immer besser angenommen. Nach dem Aufstieg in die
        Bezirksliga hätten die Handball-Damen fasst den Durchmarsch geschafft. In den
        Relegationsspielen zur Landesliga scheiterten sie knapp. Beim Sportfest im Park wurden
        wieder mehrere Pokale gewonnen. Der Lauftreff und die Walker haben unter der neuen
        Führung viele neue Mitstreiter gefunden. Wie schon im Vorjahr beteiligte man sich wieder
        an vielen Laufwettbewerben.

2009
Die Handball Damen schaffen den Aufstieg in die Landesliga. Der Lauftreff feierte sein
         25-jähriges Bestehen und war wieder bei vielen Läufen aktiv. Außerdem richten sie den
         1. Ückendorfer Abendvolkslauf aus, bei dem über 100 Läufer am Start waren. Gleich mehrere
         Pokale konnten im Seniorenbereich beim Sportfest im Park errungen werden.

2010  Im Januar schließt sich eine komplette Frauen Gymnastikgruppe eines anderen Vereins
         der TGÜ an. Im Februar erklärt uns der Handball Obmann, dass die Abteilung zum
         Saisonende den Verein verlassen wird. Die Damen steigen wieder aus der Landesliga ab. Im
         Juli wird mit Erfolg der 2. Ückendorfer Abendvolkslauf durchgeführt. Der Lauftreff war wie
         schon in den letzten Jahren sehr aktiv. Bei vielen Läufen waren unsere Mitglieder am Start.
         Die Kinder Olympiade litt unter anderen Veranstaltungen, die zur gleichen Zeit in unserem
         Stadtteil liefen. Beim Sportfest im Park konnten die Senioren abermals 3 Pokale gewinnen.

         Kurz nach Vollendung seines 90. Geburtstags verstarb unser Ehrenoberturnwart
        Werner Kleppek. Viele Jahrzehnte war er in unserem Verein in vielen Ämtern tätig.

2011 Bei der JHV trat Hans Georg Rietz nach 28 Jahren als 1. Vorsitzender zurück. Auf
        Antrag wird er zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Ehrenmitglied wird die Geschäftsführerin
        Christel Lindner. Am 09.07. wurde der Event Tag durchgeführt.140 Läufer starteten beim
        Abendvolkslauf. Die Kinder Olympiade machten 70 Kinder mit. Beim erstmals
        durchgeführten Bambini Lauf gingen 65 Kinder auf die 1000 Meter Strecke. Der Lauftreff
        war wie in allen Jahren zuvor wieder sehr aktiv. Unter anderem waren Läufer beim Medoc
        Marathon in Frankreich, beim Wien City Marathon, beim Venloop in den Niederlanden,
        sowie vielen anderen Läufen am Start. Beim Sportfest im Park, bei dem wir uns auch mit
        einem Infostand präsentierten, gingen wieder 3 Pokale an die TGÜ. Diese Veranstaltung litt
        sehr unter dem schlechten Wetter, besonders aber an der schlechten Pressearbeit von
        Gelsensport im Vorfeld.

2012 Anfang des Jahres wird eine Zumba Gruppe eröffnet. Mit großem Erfolg. Rund 60 Teilnehmer
        sind im Schnitt in der Halle. Beim Sportfest im Park war alles wie gehabt. Wieder
        gingen 3 Pokale an die TGÜ. Beim Abendvolkslauf gingen 120 Starter auf die Strecke. Die
        Kinder – Olympiade mit 65 Kids sowie der 2. Bambini – Lauf mit 50 Teilnehmern waren in
        Ordnung. Der Lauftreff startete unter anderem beim Venloop, Hamburg – Berlin –
        Rothaarsteig – Palma de Mallorca Halbmarathon.

2013 Der Abendvolkslauf war mit 100 Startern nicht ganz so gut besucht.
         Bei der Kinderolympiade gab es mit 113 Kids einen Teilnehmerrekord.
         58 Kinder starteten bei Bambinilauf. Der Lauftreff war wie in allen Jahren
         sehr aktiv und nahm an vielen Läufen teil. Beim Sportfest im Park gingen 3 Pokale
         in den endgültigen Besitz der TGÜ über. Diese Veranstaltung wird wohl nicht
         mehr durchgeführt. Die Zumba Abteilung hat noch einmal zugelegt und ist
         mit einer kleinen Gruppe schon öffentlich aufgetreten.

2014 Der Lauftreff in der TGÜ besteht seit 30 Jahren.
         Seit dem Frühjahr haben wir einen Container auf der Sportanlage.
         Die Zumba-Gruppe trat bei der C & A Ladies Night und beim
         1. Ückendorfer Freundschaftsfest auf.
         Der Abendlauf ist dem Pfingststurm "Ela" zum Opfer gefallen.


2015 Alfred Eglinski wird auf der JHV zum Ehrenvorsitzenden der TGÜ gewählt.

          Christel Lindner wird von der Stadt Gelsenkirchen als hervorragende sportliche

          Persönlichkeit geehrt. Seit dem Herbst gibt es eine Zumbagruppe für Kids.


2016 Zum ersten Mal führten wir eine Winter- und Herbstwanderung durch.

         Sie wurden gut angenommen.

         Unser ehemaliger Ehrenvorsitzender Prof. Dr. Heinz Reichmann verstarb

         in diesem Jahr.

         Nach 35 Jahren mußten wir mangels Masse zum Jahresende

         die Volleyball-Abteilung aufgeben.



      Diese Kurzfassung der Vereinsgeschichte sollte den Werdegang des Vereins widerspiegeln.
      Vielen Lesern , besonders aber den Jüngeren, wollten wir einmal aufzeigen, wie sich der
      Verein im Laufe von 134 Jahren entwickelt hat. Mit Befriedigung können wir heute auf die
      verflossenen Jahre zurückblicken. Durch die Opferwilligkeit seiner Mitglieder, besonders aber
     der leitenden Frauen und Männer, sind wir aus eigener Kraft groß geworden. Möge es dem
     Verein nie an arbeitsfreudigen Frauen und Männern fehlen, welche zu immer neuem Schaffen
     bereit sind. Nur ihr selbstloser Einsatz gewährleistet auch in den kommenden Jahren einen
     weiteren Aufstieg. Dies ist der Wunsch für die nächsten Vereinsjahre.

             WernerKleppek                                                                              Alfred Eglinski

        Ehren-Oberturnwart                                                                          2. Vorsitzender

        
         



 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü